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Pädagogische Fortbildungen

Für pädagogische Fachkräfte
in der Arbeit mit Kindern unter 3 Jahren

zum Programm 2012

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Tel. 0761 766 87 150

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Home Bildung Fortbildungen Fortbildungen 2012
Fortbildungen 2012 PDF  | Drucken |  E-Mail

Fortbildungen2009. Die neuen Fortbildungen für eine gelingende Arbeit mit Kindern unter 3 Jahren
für pädagogische Fachkräfte, PROGRAMM 2012

Termine 2012


Emmi Pikler´s Kleinkindpädagogik
Umsetzung in der Praxis

Emmi Pikler hat mit ihren pädagogischen Grundsätzen wichtige Erkenntnisse für die Arbeit mit Kleinkindern formuliert, die noch heute absolut aktuell sind. In dieser Fortbildung werden diese Aspekte ausführlich besprochen. Dabei geht es um eine beziehungsvolle Pflege als Voraussetzung für die gesunde Entwicklung des Kindes zum Sich Selbstbildenden Wesen, um die dafür notwendige vorbereitete Umgebung, in der das freie Spiel ermöglicht wird und um die autonome Bewegungsentwicklung.

Fr 02. & Sa 03. März
Fr 22. & Sa 23. Juni
Fr 28. & Sa 29. September
Fr 16. & Sa 17. November
Referentin: Helia Schneider

„Ich WILL aber“ *
Umgang mit Konfliktsituationen im pädagogischen Alltag

Täglich erleben wir, wie Kinder sich in ihrer Persönlichkeitsentwicklung üben, häufig im Konflikt mit Anderen. Dabei sehen die Lösungen oft sehr unterschiedlich aus und nicht selten sind wir als Fachkraft unsicher, wie wir die Kinder hierbei unterstützen können oder fühlen uns selbst hilflos. In dieser Fortbildung geht es darum zu erkennen, was die Ursachen für solche Konflikte sind, was genau die Trotzphase ist und wie wir den Kindern konkrete Hilfestellungen geben können.

Mo 12. & Di 13. März
Mo 26. & Di 27. November
Referentin: Helia Schneider
(2 Nachmittags-Termine zum Preis von 1 Tag)

„Was machen wir heute?“
Den Krippenalltag kreativ gestalten

In dieser Fortbildung geht es darum sich die Bildungsthemen der unter 3-Jährigen zu erarbeiten, um sie in ihrer Entwicklung optimal unterstützen zu können und den Kita- Alltag altersgerecht zu gestalten. Was kann man anbieten, um die Bedürfnisse der Kinder zu befriedigen? Wie kann der Tagesablauf gestaltet und strukturiert sein und wie ist meine innere Haltung zum Kind? Der Schwerpunkt liegt bei Kindern zwischen 1-2 Jahren.

Di 03. April
Mi 24.Oktober
Referentin: Helia Schneider

Musik bewegt den Krippenalltag:
Wie beeinflusst Musik die Entwicklung des Kindes

Kinder haben ein natürliches Bedürfnis nach Musik. Sie reagieren unmittelbar und spontan auf die Verbindung von Sprache, Musik und Bewegung. Außerdem unterstützt das gemeinsame Musizieren den gesamten Bildungsprozess des Kindes und aktiviert das Belohnungszentrum im Hirn, was wiederum Glücksgefühle ausschüttet. Wir werden uns in dieser Fortbildung eingehender mit der Bedeutung der Musik für Kinder, mit den unterschiedlichen rhythmischen Instrumenten, sowie natürlich dem Kennen lernen von Reimen, Liedern, Fingerspielen, Bewegungsspielen und Materialien beschäftigen.
Als Abschluss stellen wir selbst ein kleines Musikinstrument her.

Mi 04. Juli
Referentin: Helia Schneider

„Ankommen und Wohlfühlen“
Die gelungene Eingewöhnung als Voraussetzung für das aktiv lernende Kind

Während der Eingewöhnung finden wichtige Bindungsprozesse zwischen dem Kind und der Bezugserzieherin statt. Die Qualität dieser Bindungsbeziehung, ist eine wichtige Voraussetzung dafür, ob das Kind sich aktiv lernend mit seiner Umwelt in der Kita auseinander setzen wird und wie sicher und wohl es sich dort fühlt. Wir geben Antwort auf Fragen wie: Worauf müssen Sie als Fachkraft achten? Wie sollte eine gelungene Eingewöhnung ablaufen? Wie unterstützen Sie den Loslösungsprozess von den Eltern? Aber auch: Was bedeutet Bindung generell und wie ist der Bezug zwischen Bindung und Lernen?

Di 17. April
Mi 07. November
Referentin: Helia Schneider

„Schau mal was ich schon kann!“
Die wichtigsten Entwicklungsschritte im Alter von 0-3

Wann lernt ein Kind den Faustgriff? Warum schüttet es die Legokiste aus oder stapelt Bauklötze aufeinander? Was ist die sog. Objektpermanenz und wie wirkt sie sich aus? Welche Bedeutung hat die Interaktion mit anderen Kinder, wie lernen Kinder im allgemeinen? Im Rahmen dieser Fortbildung werden wir uns einen Überblick über die wichtigsten Entwicklungsschritte der 0-3 Jährigen verschaffen und uns vor allem auch mit der Frage beschäftigen, wie wir diese optimal begleiten und unterstützen können.

Di 24. Januar
Mi 18. Juli
Referentin: Helia Schneider

„Hinschauen und verstehen“
Beobachtung und Dokumentation in der Kita

Kindliche Entwicklungs – und Bildungsprozesse verlaufen stets individuell. Sie professionell und standardisiert zu beobachten, sollte in der alltäglichen Praxis dazugehören. Das Beobachten öffnet den Blick auf das Kind und verändert somit wesentlich die Beziehung zu ihm, außerdem ermöglicht es die individuelle Förderung des einzelnen Kindes und lässt frühzeitig Stärken erkennen. Wir lernen verschiedene Beobachtungssysteme kennen und üben konkret das sachliche und freie Beobachten, sowie das anschließende Reflektieren dieser Beobachtung.

Di 10. Januar
Neu: Fr 06. Juli
Di 11. Dezember
Referentin: Helia Schneider

Der Raum als dritter Erzieher
Spielräume lernanregend gestalten

Wie sollte ein Raum gestaltet sein, damit er auf Kinder einladend wirkt und sie motiviert sich aktiv lernend damit auseinander zu setzen? Welche und auch wie viel Ordnung sollte in den Räumen herrschen? Was sind sogenannte „Wohlfühlräume“? In welchem Alter machen „Funktionsräume“ Sinn? Welche Materialien brauchen wir wirklich? Welche eher nicht? Wie beeinflusst das pädagogische Konzept die Raumgestaltung? Wie würden Kinder einen Raum gestalten? Mit alle diesen Fragen werden wir uns im Rahmen dieser Fortbildung beschäftigen, basierend auf dem Hintergrundwissen über die Bedürfnisse von Kleinkindern.

Di 07. Februar
Di 26. Juni
Referentin: Helia Schneider

Erziehungspartnerschaft
was bedeutet Elternarbeit konkret?

Die Erziehung und Bildung der Kinder sollte eine gemeinschaftliche Aufgabe von Eltern und ErzieherInnen sein. Geprägt durch einen stetigen Austausch über die Entwicklung des Kindes und den Möglichkeiten der Begleitung und Unterstützung seiner Bildungsprozesse sollte die Erziehungspartnerschaft von jeder Einrichtung angestrebt und gelebt werden. Wie genau sieht das aus? Wie führe ich Elterngespräche, wie gestalte ich die Elternarbeit und was ist z.B. die „Elternsicht“ zur Fremdbetreuung für ihr Kind? Um diese Themen soll es in dieser Fortbildung gehen.

Mi 15. Februar
Di 12. Juni
Referentin: Helia Schneider

Aktiv lernende Kinder
Nie wieder lernen Kinder so viel und so leicht wie in den ersten 3 Lebensjahren. Sie individuell zu begleiten und zu fördern bedeutet Bildung von Anfang an. Inhalte dieser Fortbildung werden sein: Neue Erkenntnisse aus der Hirnforschung und ihre Bedeutung für das Lernverhalten kleiner Kinder, Grundlagen für lebenslanges Lernen und Rahmenbedingungen für eine bildungsorientierte Pädagogik. Neugier, Entdeckerfreude und die Lust am Lernen bringen Kinder mit auf die Welt - dies zu erhalten und weiter zu fördern ist unsere vordringliche Aufgabe. Man kann ein Kind nicht bilden - es bildet sich selbst mit großer Begeisterung, wenn die Rahmenbedingungen stimmen.

Fr 03. & Sa 04. Februar
Fr 19. & Sa 20. Oktober
Referentin: Gisela Weidemann

„Ich bin ich“
Kinder in ihrer Persönlichkeitsentwicklung fördern

In dieser Fortbildung geht es um die Möglichkeiten und Voraussetzungen, Kinder auf dem Weg zu einem positiven Selbstkonzept zu stärken und zu unterstützen. In den ersten Lebensjahren werden die Grundlagen für die sozial-emotionale Kompetenz gelegt, die eine wichtige Voraussetzung für ein glückliches und zufriedenes Leben ist. Wie kann das Selbstvertrauen gestärkt werden, um auch in schwierigen Situationen Lösungen zu finden? Was bedeutet Resilienz und wie kann sie erreicht bzw. gefördert werden?

Fr 09. & Sa 10. März
Fr 09. & Sa 10. November
Referentin: Gisela Weidemann

Grundlagen der Freinet – Pädagogik
Partizipation des Kindes

Der Reformpädagoge Celestin Freinet begründetet eine Pädagogik, die das freie, selbstbestimmte Handeln des Kindes in den Mittelpunkt stellt. Es möchte arbeiten, kreative Lösungen finden, es möchte gebraucht werden und sich in Kooperation mit dem Erwachsenen durch freien Ausdruck mitteilen. Die Fortbildung beschäftigt sich mit den Fragen: Wie lässt sich dieser Ansatz in die Praxis umsetzten, was sind wesentliche Grundlagen und welche Haltung der ErzieherInnen ist Voraussetzung für eine gelingende Freinet – Pädagogik?

Mo 14. Mai
Mo 05. November
Referentin: Helia Schneider

Ganzheitliche Pflege für Säugling und Kleinkind
was unterstützt das Wohlempfinden des Kindes

Zu einer optimalen Entwicklung gehört auch die seelische und körperliche Gesundheit. Diese wird maßgeblich beeinflusst von der Art, WIE das Kind gepflegt wird. In dieser Fortbildung widmen wir uns deshalb Themen wie Wickeln, Babymassage, Babybad, häufig auftretenden Kinderkrankheiten, dem Umgang mit diesen und der Ernährung im Kleinkindalter. Viele Dinge werden praktisch geübt. Der Schwerpunkt der Veranstaltung liegt bei dem Transfer in die alltägliche praktische Arbeit.
Besonders geeignet für Fachkräfte, die Kinder von 0 Monaten bis 2,5 Jahren betreuen.

Di 24. April
Di 25. September
Referentin: Stefanie Hilgenberg

Baby- und Kleinkindmassagen *
Massage zu einem Teil des Alltags machen

Die Baby- und Kleinkindmassage trägt zur Entspannung und zur Entwicklung des Empfindungsvermögens bei. Über keinen anderen Weg kann das Kind Zuwendung und Zärtlichkeit stärker empfinden als über die Haut. Zudem stärkt der intensive Körperkontakt die Bindung zwischen Erwachsenen und Kind sowie die körperliche und emotionale Entwicklung. In der Fortbildung lernen wir neben den Hintergründen zur Babymassage verschiedene Massagetechniken kennen und üben diese im Anschluss selbst an Puppen.
Zielgruppe für Massage sind vor allem Säuglinge im Alter zwischen 4 Wochen und 6 Monaten, aber auch Kleinkinder bis 2 Jahren.

Do 22. März
Di 04. Dezember
Referentin: Yvonne Weigert
(2 Nachmittags-Termine zum Preis von 1 Tag)

Die Methode "Jeux dramatiques"
Ausdrucksspiel aus dem Erleben für pädagogisch Tätige in Krippe, Kindergarten und Grundschule

In einer Art freien Spiels ohne Voraussetzungen von Seiten der Teilnehmer und ohne Spiel vor Publikum lernen Sie eine Methode kennen, die ihrem ganz individuellen Ausdruck gilt und viel Phantasie und schöpferisches Tun ermöglicht. Über verschiedene Spielimpulse (Musik, Geschichten, Werke der bildenden Kunst) verkörpern wir selbst gewählte Rollen und entwickeln eine von der Spielleitung begleitete Handlung unter weitestgehendem Verzicht auf Sprache. Das eigene Spiel ist dabei in das Gesamtgeschehen der Gruppe eingebettet. Diese Methode eignet sich schon ab dem Kindergartenalter und darunter bis hin zu älteren Kindern. Im Unterschied zur Fortbildung "Theaterspielen mit Kindern ab 2 Jahren" ist diese Methode für alle Altersgruppen geeignet und hebt sich durch den Fokus auf das eigene Erleben und individuelle Assoziationen deutlich vom klassischen Theaterspiel ab.

Mi 09. Mai
Referentin: Claudia Fröhlich

Theaterpädagogischer Workshop *
Theater spielen mit Kindern ab 2 Jahren

Erfahrungen, Spielideen und Grundlagen der Theaterpädagogik für eine spielerische Umsetzung in der eigenen Krippe, entstanden aus dem Projekt „SPIELWIESE-Theater mit den Allerkleinsten“ in Kooperation mit der Robert Bosch Stiftung und dem Theater Freiburg. „Wie wird man den Entwicklungsschritten der Kinder in der Theaterarbeit gerecht? Welche Themen, Methoden und Formen eignen sich für die Zielgruppe?“ sind Fragen denen wir uns mit viel eigenem Erfahren und Ausprobieren nähern wollen.

Sa 14. & So 15. April
Sa 06. & So 07. Oktober
Referentinnen: Claudia Fröhlich

Clownerie als Mittel zur Reflexion der pädagogischen Arbeit

Lernen Sie, sich dem Spiel und der Führung des inneren Clowns anzuvertrauen, um zu einer gelasseneren und heiteren Einstellung im Berufsalltag zu finden. Aus dem Selbstverständnis des Clowns entdecken wir Kompetenzen und Teamfähigkeiten, die wir für unsere pädagogische Arbeit nutzen können. Neben theaterpädagogischen Grundlagen lernen Sie Methoden der Clownerie in einer unbeschwerten Atmosphäre kennen.

Do 26. & Fr 27. April
Referentin: Claudia Fröhlich

Hase, Käfer, Vogel, Baum, wir erkunden euren Lebensraum
Basisseminar für Naturpädagogik

Für Kinder aller Altersstufen ist es eine elementare Erfahrung die Natur im jahreszeitlichen Wechsel zu erfahren und dabei „Wald und Flur“ mit allen Sinnen zu erleben. Klettern, toben, forschen – den natürlichen Lebensraum erkunden und dabei wachsen und erleben wie ich meine Fähigkeiten und Fertigkeiten auf allen Gebieten entwickeln und vertiefen kann. In dieser Fortbildung geht es darum die Grundlagen und das „Handwerkszeug“ der Naturpädagogik sowohl theoretisch, als auch praktisch kennen zu lernen. Nachdem wir uns (am ersten Tag) einiges an Grundwissen kreativ erarbeitet haben, wollen wir den zweiten Fortbildungstag im Wald verbringen, um den Lebensraum Wald für unsere naturpädagogische Arbeit zu erschließen. Dabei werden wir vieles ausprobieren und erleben, was wir im naturpädagogischen Alltag gut gebrauchen können!
Fr 11. & Sa 12. Mai
Referentin: Birgit Worzalla-Lap

Blätterschlacht und weißes Feld, wir erleben die Herbst – und Winterwelt
Aufbau und Vertiefungsseminar für Naturpädagogik

Diese zwei Tage sind für TeilnehermInnen, die schon Erfahrung in Naturpädagogik gesammelt bzw. das Basisseminar in Naturpädagogik besucht haben. Es geht darum die Jahreszeiten Herbst und Winter in ihren besonderen Möglichkeiten, den jahreszeitlichen Festen, aber auch Herausforderungen in Naturpädagogikprojekten zu erleben und das bereits Erlernte und Umgesetzte aus der naturpädagogischen Arbeit zu vertiefen. So wollen wir zum einen unsere bisherigen Erfahrungen von Waldtagen und Naturprojekten reflektieren und uns dabei auch mit den verschiedenen Verhaltensmustern und konkreten Entwicklungsmöglichkeiten bei Kindern während solcher Projekte auseinandersetzen.
Am Praxistag lernen wir Feuer machen (hoffentlich Wind und regendichte) Unterstände bauen, Tipps und Tricks für Herbst und Winter und viele kreative Spiel – und Projektmöglichkeiten, die diese Jahreszeiten uns bieten.

Fr 12. & Sa 13. Oktober
Referentin: Birgit Worzalla-Lap

1-tägige Seminare: 9-17 Uhr, Gebühr: 95 Euro
2-tägige Seminare: 1. Tag 9-17 Uhr, 2. Tag 9-16 Uhr, Gebühr: 170 Euro
Die mit * gekennzeichneten Fortbildungen haben andere Seminarzeiten.
(Alle Preisangaben inkl. der gesetzlichen MwSt.) Anmeldeformular & Teilnahmebedingungen


Im Preis sind enthalten:

Fortbildung incl. Hand-Out
Kaffee, Tee & Wasser
Brezeln & Kuchen